Schulleitung

PDR-Schüler nimmt als einer von 16 hessischen TOP-Schülerinnen und Schüler am 41. Erfinderlabor teil 

Im 41. Erfinderlabor des Zentrums für Chemie (ZFC) vom 17. bis 21. August haben 16 hessische Oberstufenschülerinnen und -schüler mit Bestnoten in den MINT-Fächern aus 16 Schulen eine Woche lang an der Philipps-Universität Marburg zu aktuellen Fragen der Biotechnologie und Arzneimittelentwicklung geforscht. Ihre Ergebnisse präsentierten die Hochleister in der altehrwürdigen Aula der Philipps-Universität Marburg vor 170 Gästen, darunter auch der Hessische Kultusminister Armin Schwarz. Mit dabei vom Privatgymnasium Dr. Richter in Kelkheim war Seongjin Han. 

Können Viren im Kampf gegen gefährliche Bakterien helfen? Wie lassen sich Tumorzellen gezielt angreifen? Lassen sich Wirkstoffe so verpacken, dass sie genau dort wirken, wo sie gebraucht werden? Und können gestresste Stammzellen andere Zellen schützen? 

Antworten auf diese Fragen präsentierten die acht Schülerinnen und acht Schüler am 21. August Gästen aus Wissenschaft, Politik, Schule und Wirtschaft. Schauplatz war die Alte Aula der Philipps-Universität Marburg. Hier präsentierten die Jugendlichen anschaulich und auf den Punkt, was sie in einer Woche intensiver Laborarbeit erarbeitet hatten. 

Die Jugendlichen arbeiteten nicht mit vereinfachten Schulversuchen, sondern eine Woche lang in den Forschungsgruppen der Philipps-Universität Marburg. Dort lernten sie wissenschaftliche Methoden kennen, entwickelten und überprüften eigene Lösungswege. Sie erlebten auch, dass Forschung nicht immer das Ergebnis liefert, das man erwartet. 

Seongjin Han vom PDR Kelkheim hatte die Möglichkeit, in der Arbeitsgruppe Culmsee an der Philipps-Universität Marburg selbst an einem aktuellen Forschungsprojekt mitzuwirken. Gemeinsam mit seiner Gruppe untersuchte er, ob konditioniertes Medium aus neuralen Vorläuferzellen Nervenzellen vor Zelltod schützen und entzündliche Reaktionen von Mikroglia abschwächen kann. 

 

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